Eigentlich bereits in den 90-ern hinreichend diskutiert, ist der sog. Missbrauch des Missbrauchs, also der Missbrauch mit dem Missbrauch, heute nach wie vor aktuell. In Fällen, in denen ich Mandanten als Kindesmissbrauch-Anwalt zur Seite stehe, treffe ich immer wieder auf solche Situationen: In Sorge- und Umgangsrechts-Streitigkeiten werden gegen einen Elternteil unhaltbare Missbrauchsvorwürfe erhoben, um den Ausgang des Verfahrens entsprechend zu beeinflussen. Die weitreichenden negativen Folgen für den zu Unrecht Beschuldigten und die beteiligten Kinder sind kaum zu ermessen.

Oder: Warum Sie nur ein Anwalt für Sexualstrafrecht optimal bei einem Vorwurf gegen eine Sexualstraftat verteidigen kann. Diese Differenzierung ist deshalb so wichtig, weil das Sexualstrafrecht völlig anderen „Regeln“ als das übrige Strafrecht folgt.

In der heutigen Rechtsprechung stehen sich die Unschuldsvermutung und die richterliche Beweiswürdigung oftmals diametral gegenüber. Dies kann insbesondere bei Aussage-gegen-Aussage-Konstellationen oft fatale Folgen für den Angeklagten nach sich ziehen. Tatsächlich sind jedoch die überwiegenden Ermittlungsverfahren, Anklageschriften und Gerichtsurteile im Sexualstrafrecht von dieser Unzulänglichkeit geprägt. 

Wie können meine Mandanten die Macht der Öffentlichkeit für sich nutzen?

Die falsche Beschuldigung ist fast immer der Beginn von persönlicher und beruflicher Demontage, Hetzjagd, Rufmord, Depression und Arbeitsplatzverlust.