Keine objektive Beweislage

Bei den Vorwürfen sexuelle Nötigung, Vergewaltigung und sexueller Missbrauch von Kindern sowie sexueller Missbrauch von Schutzbefohlenen und sexueller Missbrauch von Widerstandsunfähigen ist zumeist die Aussage des „Opfers“ das einzige Beweismittel. Indes fehlen weitere Spuren, insbesondere Verletzungsspuren, Sperma, DNA, Sachbeweismittel und – naturgemäß- objektive Zeugen. Hinzu kommt, dass die Delikte sexuelle Nötigung, Vergewaltigung und sexueller Missbrauch zumeist erst Monate bzw. Jahre nach der (vermeintlichen) Tat angezeigt werden.

Dies unterscheidet die Verteidigung gegen die Vorwürfe sexuelle Nötigung, Vergewaltigung und sexueller Missbrauch massiv von der Verteidigung gegen die Vorwürfe anderer Delikte.

Zugleich macht dies Anzeigen mit des Inhalts sexuelle Nötigung, Vergewaltigung und sexueller Missbrauch so gefährlich (sog. Aussage-gegen-Aussage-Konstellation).

Denn jedenfalls dann, wenn sich das „Opfer“ nicht in erhebliche Widersprüche verstrickt und/ oder ein klar erkennbares Motiv für eine Falschaussage erkennen lässt, glauben Polizei und Staatsanwaltschaft dem „Opfer“, während sie in der bestreitenden Aussage des Beschuldigten eine reine Schutzbehauptung vermuten.

Mithin gilt es, alles daran zu setzen, Falschaussagen mit geschicktem Verteidigerhandeln und im Bedarfsfall den Möglichkeiten der Aussagepsychologie frühzeitig zu enttarnen!

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