Hauptverfahren

Erhebt die Staatsanwaltschaft trotz Ausreizung sämtlicher verfügbarer Verteidigungsmöglichkeiten im Ermittlungsverfahren dennoch Anklage und lässt das Gericht entgegen aller Bemühungen im Zwischenverfahren die Anklageschrift zur Hauptverhandlung zu, kommt es zur Eröffnung des Hauptverfahrens und damit zur Hauptverhandlung.

In der Verteidigung insbesondere gegen die Vorwürfe sexuelle Nötigung, Vergewaltigung und sexueller Missbrauch, insbesondere bei zumeist gegebener Aussage-Aussage-Konstellation bedeutet dies Kampf! Kampf um den Freispruch für den Mandanten durch tabuloses, unerschrockenes Ausschöpfen aller Mittel der Strafprozessordnung (Konfliktverteidigung): insbesondere opening statement, Ausübung von Rügerechten und Erklärungsrechten, Ablehnungs- und Befangenheitsanträge gegenüber Richter, Schöffen und Sachverständigen, Anträge auf wörtliche Protokollierung, konfrontative Zeugenbefragung und konfrontative Befragung von Sachverständigen, Anträge auf Vereidigung von Zeugen in der Hauptverhandlung, Anträge auf die Einholung aussagepsychologischer Gutachten, Anträge auf Ausschluss der Öffentlichkeit, sowie Beweisanträge zur Entstehungsgeschichte und Entwicklung der Belastungsaussage, Aussagemotiv, Konstanz, Detailliertheit und Plausibilität der Belastungsaussage sowie Beweisanträgen auf Zeugenvernahmen des sozialen Umfeldes.

Denn zumindest in der „Theorie“ hat der Angeklagte bei Aussage-gegen-Aussage-Konstellation bereits dann einen Anspruch auf Freispruch, wenn sich dem Tatrichter Zweifeln an der Glaubhaftigkeit der Belastungsaussage stellen.

Ich werde alles dafür tun, für Sie als Ihr Anwalt dieses Recht in der Hauptverhandlung durchzusetzen!

Bei Unklarheiten fragen Sie gerne jederzeit unter folgender Nummer nach 0621 33 58 356 oder nutzen das Kontaktformular. Kontaktieren Sie mich