Falschbelastung beim Vorwurf Sexueller Missbrauch von Kindern

Der Vorwurf Sexueller Missbrauch von Kindern beruht oft auf Falschaussagen von Kindern! Dabei entstehen Falschaussagen von Kindern häufig infolge von Suggestion Erwachsener – zumeist im Rahmen von Sorgerechtsstreitigkeiten- und seitens des Kindes nicht intentional. Dies, da Kinder naturgemäß suggestiver Beeinflussung noch sehr zugänglich sind; insbesondere dann, wenn die Suggestionen von ihnen nahestehenden Personen rühren.

Gerade bei Kindern lässt zumeist auch die Aussageentwicklung den Einfluss von Suggestionen auf die Belastungsaussage erkennen und erklärt so den Hintergrund der Falschaussage. Denn „speziell bei kindlichen Zeugen besteht die Gefahr, dass diese ihre Angaben unbewusst ihrer eigenen Erinnerung zuwider verändern, um den von ihnen angenommenen Erwartungen eines Erwachsenen, der sie befragt, zu entsprechen oder sich an dessen größerer Kompetenz auszurichten" (vgl. BGH Urteil vom 30.7.1999).

- Falschaussagen in Streitigkeiten um Umgangsrecht und Sorgerecht

Leider lässt sich dies immer wieder verstärkt bei Streitigkeiten getrennt lebender Eltern um Umgangsrecht und Sorgerecht feststellen, veranlasst doch der Vorwurf Sexueller Missbrauch von Kindern jedes Familiengericht dazu, Umgangskontakte mit dem beschuldigten Elternteil bis hin zur völligen Entfremdung des Kindes von dem abgelehnten Ex-Partner auszusetzen.

- Hilferufe nach Aufmerksamkeit

Daneben sind es oft Hilferufe nach Aufmerksamkeit und Anerkennung, die ein Kind zu diffusen Andeutungen eines „sexuellen Missbrauchs“ veranlassen. Zumeist werden derartige Äußerungen sodann von einer „versammelten Opferhilfe-Industrie“ aufgegriffen, was dem Kind die Richtigstellung seiner Äußerung nahezu unmöglich macht.

- Jüngere Erwachsene und Verjährungsfristen

Gleichzeitig ermöglichen die extrem langen Verjährungsfristen für das Delikt Sexueller Missbrauch von Kindern, dass auch viele zwischenzeitlich Erwachsene Anzeigen mit dem Gegenstand Sexueller Missbrauch von Kindern gegen Personen aus dem sozialen Nahbereich, insbesondere Väter, Stiefväter und nahe Verwandte zu erstatten. Häufig glauben die Anzeigeerstatter hierbei selbst an den Wahrheitsgehalt ihrer Beschuldigungen. Und häufig wird der Vorwurf Sexueller Missbrauch von Kindern von jüngeren Erwachsenen erhoben, die, in Ausbildung und ersten Liebesbeziehungen gescheitert in fragwürdigen Psychotherapien nach den Ursachen ihrer unbefriedigenden Lebenssituation suchen. Leider zeigt die Erfahrung, dass sich sodann oft der vermeintliche sexuelle Missbrauch durch den Vater, Stiefvater oder Onkel Erklärungsversuch und „Lösung“ aller Probleme erweist. Die „Opferrolle“ bringt der anzeigeerstattenden Person zunächst Vorteile – die Anzeigeerstattung bringt Aktivität und Aufmerksamkeit, das soziale Umfeld zeigt Mitgefühl und Verständnis für den bisher oft unbefriedigenden Lebensweg. So ist es nicht selten der Fall, dass die anzeigeerstattende Person letztendlich selbst davon überzeugt ist, in ihrer Kindheit Opfer des Delikts sexueller Missbrauch von Kindern geworden zu sein.

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