Stalking Anzeige: Verteidigung gegen Vorwürfe


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Nachstellung/ Stalking

Nachstellung (Stalking), § 238 StGB, wird bestraft mit Freiheitsstrafe bis zu 3 Jahren oder mit Geldstrafe. Das Delikt wird definiert als nachhaltige Annäherungs- und Kontaktaufnahmeversuche des Täters mit dem „Opfer“ – sei es persönlich oder über Dritte, räumlich oder via Telekommunikation.

Es ist allerdings davon auszugehen, dass die strafrechtlich relevante Nachstellung bzw. das hier gemeinte Stalking wenig mit der umgangssprachlichen Verwendung des Begriffs gemeinsam haben. Gleichzeitig werden mit dem Inhalt „Stalking“ aber auch etliche Strafanzeigen erstattet und seitens der Polizei häufig auch viel zu bereitwillig entgegengenommen.

Daraus ergeben sich Verteidigungsansätze, die bei einer Stalking-Anzeige aussichtsvoll eingesetzt werden können.

Verteidigungsansätze bei Stalking

Bei einer Anzeige wegen Stalking gibt es verschiedene Möglichkeiten für eine Strafverteidigung. Für dieses Delikt setzt die Strafbarkeit ein Täterverhalten derartiger Intensität voraus, dass hierdurch die persönliche Freiheit und Autonomie des Opfers, mithin sein individueller Lebensbereich und seine Lebensführung objektiv nachhaltig und massiv beeinträchtigt wird.

Die – strafrechtlich relevante - Nachstellung ist Erfolgsdelikt. Ob eine Straftat vorliegt, ist also davon abhängig, ob ein von der Handlung unterscheidbaren Taterfolg vorliegt.
Mithin setzt die Strafbarkeit des Täters voraus, dass das Stalkingopfer tatsächlich und bedingt durch sein Verhalten seine bisherigen Lebensumstände unfreiwillig verändern musste. Klassische Beispiele hierfür sind, dass das Opfer aufgrund des Verhaltens des Täters seinen Wohnsitz wechseln musste oder nur noch in Begleitung Dritter am öffentlichen Leben teilnehmen kann.

Hingegen bestehen gute Aussichten auf eine Verfahrenseinstellung bei einer Stalking-Anzeige in denjenigen Fällen, in denen das Opfer die Veränderung seiner Lebensumstände lediglich subjektiv als gravierend und unzumutbar empfindet.

Anne Patsch: Ihre Anwältin für Sexualstrafrecht

In meiner langjährigen Tätigkeit als Rechtsanwältin mit Spezialisierung auf Sexualstrafrecht habe ich bereits viele erfolgreiche Verteidigungsstrategien entworfen. Ob beim Vorwurf der Vergewaltigung in der Ehe oder der Vergewaltigung, beim Vorwurf Kindesmissbrauch oder eben auch bei Anzeige wegen Stalking - stets richte ich meine Vorgehensweise bei der Verteidigung gewissenhaft aus und stehe meinen Klienten während der gesamten Verhandlung hilfreich zur Seite.

Wenn gegen Sie eine Stalking-Anzeige erhoben wurde oder Sie der Nachstellung beschuldigt werden, kontaktieren Sie mich gleich und lassen Sie sich von mir bei allen bevorstehenden rechtlichen Schritten unterstützen!

 

Bei Unklarheiten fragen Sie gerne jederzeit unter folgender Nummer nach 0621 33 58 356 oder nutzen das Kontaktformular. Kontaktieren Sie mich