Fortbildung

Um Sie optimal vertreten zu können, ist ständiger Austausch mit Kollegen innerhalb eines Netzwerks von Verteidigern und Sachverständigen sowie hochkarätige Fortbildung rund um das Sexualstrafrecht, Vernehmungstaktik von Zeugen und Sachverständigen und soft skills in der Hauptverhandlung für mich selbstverständlich! Im Folgenden finden Sie eine Auflistung meiner letzten

Fortbildungen:

"'Nein heißt nein' und 'nur ja heißt ja' – das neue Sexualstrafrecht und die Opferschutzeuphorie im Verfahren"

Mainz, 18. März 2017

Seminar von Richter am BGH Dr. Eschelbach zum 50. StrÄndG: insbesondere dem neuen Grundtatbestand Sexueller Übergriff gegen den erkennbaren Willen eines anderen; dem Verhältnis des § 177 Abs. 1 n.F. zu den Missbrauchstatbeständen der §§ 174 – 176a, 182 StGB und dem nunmehr in § 177 Abs. 2 StGB aufgegangen Tatbestand des sexuellen Missbrauchs Widerstandsunfähiger, § 179 StGB a.F. Demnach werden die Einschränkungen der Fähigkeit zur Willensbildung und Willensäußerung völlig neu bewertet; in Fällen einer eingeschränkten Fähigkeit zur sexuellen Selbstbestimmung ist praktisch positive Zustimmung erforderlich.

Weiter zu dem neuen Tatbestand Sexuelle Belästigung, und insbesondere zum Wegfall des Finalzusammenhangs bei den Tatbeständen Sexuelle Nötigung und Vergewaltigung - „Sexuelle Nötigung ohne Nötigung“ und „Vergewaltigung ohne Gewalt“ sowie der noch immer weiter zunehmenden Opferschutzeuphorie.

"Check polizeilicher Vernehmungsprotokolle"

Hamburg, 24. November 2016

Für die erfolgreiche Verteidigung im Sexualstrafrecht sehr wesentliches Seminar rund um die Erkenntnis, dass polizeiliche Vernehmungsprotokolle insbesondere der (vermeintlichen) Opfer in aller Regel gerade keine authentische Widergabe des in der Vernehmung tatsächlich Ausgesagten darstellen.

Vielmehr lässt sich für die Verteidigung bei näherer Betrachtung daraus erkennen, dass die Zeugin so, wie protokolliert, jedenfalls nicht ausgesagt haben kann. Vielmehr wird in der Regel ein Vorgespräch geführt, welches zumeist nicht protokolliert ist; der Freie Bericht der Zeugin fehlt zudem regelmäßig.

Daraus ergeben sich wertvolle Erkenntnisse und Konsequenzen bereits die Verteidigerschutzschrift im Ermittlungsverfahren wie insbesondere auch die regelmäßig vorgesehene Zeugenbefragung der Vernehmungsbeamten in der Hauptverhandlung.

"Tagung des AK Psychologie im Strafverfahren"

05. November 2016

An der Tagung des AK Psychologie im Strafverfahren nehmen seit nunmehr 17 Jahren jährlich etwa 200 Personen – Strafverteidiger wie Aussagepsychologen- im Palais Wittgenstein und im Heinrich Heine Institut auf der Bilker Straße in Düsseldorf teil.

Schwerpunkte der diesjährigen Tagung waren insbesondere das Problem der Akteneinsicht des Nebenklägers und die „Psychosoziale Prozessbegleitung“, „die Entdeckung der Pseudoerinnerung“ referiert von Prof. Dr. Max SteIler / Charité Berlin sowie das Problemfeld einer neuen Gewichtung der Realkennzeichenanalyse aus aussagepsychologischer und juristischer Sicht, referiert von Frau Prof. Dr. Renate Volbert / Charité Berlin und Herrn RA Dr. h.c. R. Deckers / tdwe Düsseldorf

"Beweisantragsrecht"

Mannheim, 16. April 2016

"Besonderheiten der Verteidigung im Sexualstrafrecht"

Frankfurt a. M., 8. Mai 20

Übungs-/Trainings-Seminar: "Befragungs- bzw. Vernehmungstechnik und -taktik für Fortgeschrittene"

Mannheim, 17. und 18. April April 2015

"Überprüfung von Angaben auf ihre Zuverlässigkeit"

Frankfurt a. M., 11. April 2015

"Kommunikation im Strafverfahren/Plädoyer"

Berlin, 20.Juni 2014